Financial Times Deutschland, FTD: Körpergeruch im Büro – Juli 2010

ftd-logoKörpergeruch im Büro – Achsel des Bösen

Eigentlich soll man ja über die Hitzewelle nicht mosern: Es herrscht halt Freibadwetter – wenn nur der schwitzende Kollege nicht wäre, mit dem man das Büro teilt. Wir zeigen Ihnen, wie man mit Stinkern im Job umgeht. Von Udo Taubitz und Rainer Leurs auf der Basis eines Experteninterviews mit Jochen Waibel, Arbeitspsychologe und Konfliktcoach:
Problem offen ansprechen
„Wenn ein Kollege unschön riecht, sollte man das Problem offen ansprechen“, rät stattdessen Jochen Waibel, Arbeitspsychologe und Konfliktmanagementcoach vom Stimmhaus Hamburg. „Man sollte feinfühlig formulieren, vielleicht mit einer Frage beginnen: ‚Darf ich Ihnen eine persönliche Rückmeldung geben?‘ Und dann ganz direkt: ‚Ich erlebe Ihren Körpergeruch heute als unangenehm.'“
Mehr Orientierung Stimme und Konfliktlösung werden Sie im Artikel nicht finden. Deshalb: Im weiteren Vorgehen wird es darum gehen, daß Sie mit Ihrem Stimmklang und Tonfall sowie Ihrer Körpersprache glaubhaft machen, daß Sie niemanden bloßstellen wollen und keinen Nebenschauplatz für ein anderes Gefecht suchen, sondern das Problem Körpergeruch als ein echtes Anliegen haben. Wenn Sie dafür keine Vertrauensbasis sehen zwischen sich und der betreffenden Person, sollten Sie sich das direkte Gespräch aber sparen und lieber einen Bogen um eine Person machen. Wenn das nicht geht: siehe oben! Lesen Sie den originalen Bericht der Financial Times Deutschland unter: http://www.t-online-business.de/business-knigge-koerpergeruch-im-buero/id_23221874/index